28
Jun
2007

ICH LIEBE LETTLAND UND KOMME JEDERZEIT GERNE WIEDER

tja kinder, das wars dann wohl. ein jahr lettland.
wo soll ich eigentlich anfangen? keine ahnung und irgendwie fehlen mir jetzt auch die nerven dafuer grosse worte zusammen zu kramen, obwohl ich erstaunlich gefasst bin. ich bin eigentlich davon ausgegangen, die letzte woche ein wrack zu sein, aber wahrscheinlich realisier ich das alles gar nicht und deswegen ist dieser GAU noch nicht eingetroffen. danke, gehirn.
die ersten traenen flossen heute schon, am flughafen als wir l. und ba. verabschiedet haben und dann spaeter traf es be. beim fernsehgucken. ich selbst persoenlich fing erst abends an, als i. und t. und die gesamte p.-familie mir geschenke ueberreichten und wir pizza, eis und kuchen assen und alte geschichten aufwaermten.
mit den geschichten ist es ja auch so eine sache: wenn mich jemand auffordern wuerde, dass ich mal etwas spektakulaeres von dem jahr erzaehlen soll, ich haette keine ahnung was. natuerlich ist viel spektakulaeres passiert, aber wahrscheinlich bin ich einfach nicht die geborene geschichtenerzaehlerin. es wird eher so werden, dass mich die erinnerungen und geschichten wie blitzschlaege treffen werden, irgendwann. ein bestimmter geruch, ein lied, ein kinderlachen, ein was-auch-immer. ich schreibe sowas ja schliesslich nicht in mein tagebuch, ich habe noch nicht mal eins. ich vertraue da ganz auf mich, alles faellt einem irgendwann wieder ein. und wenn ich eine alte uroma bin.
laut www.draugiem.lv habe ich +/- 140 freunde gefunden, schon erstaunlich wieviele menschen man trifft und beeinflusst. vielleicht in dem man nur kurz mit ihnen redet und einen witz macht, den sie noch ihren enkelkindern erzaehlen werden. kontakte sind ganz wichtig habe ich gelernt. je mehr menschen man kennt, desto besser; glaubt mir. geht kacken, ihr doofen sesselpupser und antimenschen.
mein weiterer weg fuehrt mich nach rīga, dann nach frankfurt, berlin, leverkusen, las vegas und irgendwann auch wieder zurueck nach deutschland. deutsche schule, eine sache auf die ich sehr gespannt bin. und auf meine mitschueler.
ich habe wieder angefangen mein lieblingsbuch aller zeiten zu lesen. es ist das einzige, dass ich auf jeder reise dabei habe und das einzige, das noch nicht in einem der grossen pappkartons verschwunden ist. ich kenne es fast auswendig, aber es macht mir immernoch spass darueber nachzudenken, was wohl passiert waere, wenn irgendetwas anders gelaufen waere und wenn richard nicht die bloede karte abgezeichnet haette und wenn er gestorben waere und was waere dann aus etienne und francoise und keaty geworden? und ob sie sich jemals mit ihren kindern im disneyland paris getroffen haben und wer wohl noch von der insel runtergekommen ist? ein tolles stueck englische literatur des 20. jahrhunderts, danke garland.
meine sachen sind gepackt. rucksack, fototasche, handtasche.
keine ahnung, was ich noch schreiben koennte, meine gedanken sind gerade irgendwie nicht verhanden. die spice girls sind wieder vereint.
ich kann gar nicht glauben, dass das jetzt vorbei ist. aus und vorbei, PAEEEEENG!!! es gibt nur noch eine sache, die mich mehr erschlaegt: dass ich es geschafft habe. nicht, dass ich jemals zweifel hatte, nein ich doch nicht, aber dann am ende von so einer grossen sache zu stehen und so etwas sagen zu koennen ist einfach eins der geilsten gefuehle, die gott bereit haelt. ich habe diese sprache bezwungen, dieses land, diese menschen und vor allem mich selbt und am ende habe ich alle an den haenden genommen und ihnen aufgeholfen und wir haben zusammen getanzt und uns gefreut und das leben ist ein ponyhof. ohne wenn und aber. das ist auch was tolles, etwas ohne wenn und aber zu sagen. ICH HABE ES GESCHAFFT.
und ich habe das beste abschiedsgeschenk ueberhaupt bekommen, hat be. mir genaeht (neben 3 neuen hosen, einem kleid, 3 roecken, 2 oberteilen): ein tolles tubetop wo oben was ganz tolles draufsteht. versucht gar nicht erst, das zu ueberbieten. gebt auf. resigniert. kapituliert.
also im grossen und ganzen kann ich es als eins der tolleren jahre meines kurzen lebens zusammenfassen (was der sache natuerlich nicht gerecht wird)...auf das noch viele kommen moegen.
ich hatte ja etwas emotionaleres erwartet, aber im moment fuehl ich mich eher nicht so. ich wuerde jetzt gerne tanzen gehen.
ich werde nichts vergessen, das ist das wichtigste.
und um es mit den worten einer wunderbaren gruppe zu sagen:

t's the year to hated
so glad that we made it
cuz all the kids in the street
whisper sounds that sweet
the stars under their feet
well it's the year to be hated


pussy

hasst mich doch, is mir egal! hasst mich doch fuer meine dreckigen fuesse und den pinken strohhut, naenaenaenae. ich bin stolz drauf. OH GOTT ICH HABE ES GESCHAFFT bzw ICH HABE ES GEMACHT!! und ich bin immernoch hannah, huhu, ich bins, hannah. nur ein bisschen modifiziert, ueberholte variante. auch vor einem jahr haette ich mich gerne auf wassertuerme gestellt und gebruellt HAHAHAHAHAH TRALALA ZENSIERT. da war es nur nicht so offensichtlich.
so. spart euch/mir eure beileidsbekundigungen. geht lieber mal zu eurer oma und ladet sie zu einem eis ein. DIE IDEE IST GUT UND DIE WELT BEREIT! und wenn nicht, dann nicht. vielleicht faellt mir ja noch was ein

heute irgendwann zwischen vier und fuenf uhr nachmittags dachte ich, dass ich wohl der gluecklichste mensch auf der welt bin. oder zumindest in meinem quadratmeter. воображен das war am montag

24
Jun
2007

keine ahnung

es ist ueberstanden und war gar nicht mal so schlimm.
zuhause haben wir noch schnell unsere blumenkraenze gebunden, sachen gepackt, essen in rauhen mengen vorbereitet und irgendwann zwischen acht und neun uhr abends trafen wir in lielvarde ein.
dort wurde dann gegessen, getrunken, gesungen, getanzt; alles auf traditionell lettische art und weise. kurz nach ein uhr ueberkam b. und mich der schlaf und wir verzogen uns nach drinnen; mein nachtlager war das wohnzimmersofa der familie p.
um kurz vor vier wachte ich allerdings wieder auf, schliesslich muss man ja die sonne erwarten und zusammen mit dem harten partykern brachen wir auf zu den ufern der daugava. der nebel stieg aus den feldern hoch, langsam wurde es hell und wir waren so ziemlich die einzigen weit und breit. wieder zurueck daheime legten wir uns erneut schlafen und diesmal blieb ich der wohnzimmercouch ungefaehr 4 stunden lang treu...bis es dann irgendwann fruehstueck gab und das haus und der garten von stimmengewirr erfuellt waren. leicht zerknautscht taten wir all die traditionell lettischen dinge nochmal und um ein uhr sagten wir ata, ich verabschiedete mich ganz schnell und ohne traenen und dann waren wir auch schon wieder in mārupe, der schoensten ex-kolhose der welt.
was kann ich sagen? es war lettland in reinform; wer wissen will wie lettland ist, der muss mit den familien m. und p. jāņi und līgo feiern. liihhihihigooo, lihihiihgooo!
es verbleiben noch wenige tage, die wahrscheinlich einfach so vor sich hin plaetschern werden. heute habe ich schon probe gepackt; ein paar dinge werden wohl doch noch hierbleiben muessen. ich freue mich auf deutschland, auch wenn ich dich vermissen werde, mein schoenes, komisches, tolles lettland.

22
Jun
2007

...

1. mein mp3-player ist verschwunden, ohne spur. und er kann nur in meinem zimmer sein oder im dator-zimmer. oder schon auf dem weg nach deutschland.
2. meinen gastvadder hab ich heut schon verabschiedet, alles ganz chillig. der ist eh oft genug in deutschland.
3. "mein" handy funktioniert wieder, gott sei dank! wahrscheinlich lags nur am fremdschweiss nach dem konzert.
4. morgen lerne ich, wie man blumenkraenze bindet.
5. heute auf dem markt hab ich n. getroffen und sie ist die erste person, die schneller isst als ich. danke, n.!
6. ich habe keine lust mehr auf das scheiss gewarte. noch eine woche bis zum deutschen boden und dann erstmal mit 500 heulenden jugendlichen eine woche verbringen.
7. mein zimmer sieht aus als haetten mich die russen nach sibirien deportiert und ich haette es vorher gewusst. was auch immer das heissen mag.
8. wir waren heute alle zusammen auf i.s izlaidums. eher langweilig.
9. morgen ist also super GAU und ein bisschen freu ich mich doch, vielleicht kann ich mich doch mit uebergewichtigen jugendlichen besaufen.
10. ich zaehle neuerdings eine piercerin zu meiner fangemeinde. aua.

19
Jun
2007

der tag, an dem...

liebe kinder, ich bin geschafft, geplaettet, am ende. die letzten 30 stunden waren einfach die besten, schlaflosesten und ereignisreichsten seit langem.
gestern abend rief l. mich an und fragte, ob ich nicht lust haette mit ins depo zu kommen, weil da ganz viele afsler hingehen wollten etc. sagte ich natuerlich nicht nein. am ende waren wir dann eine lustige truppe mit zirka zehn menschen aus deutschland, belgien, australien, neuseeland und lettland. gespielt haben drei bands, von denen ich aber nur die erste (so geile australier mit nem irren frontmann mit geige) gesehen hab.
wir haben erzaehlt, gelacht, getrunken, geburtstagslieder in handys gesungen, viel englisch geredet, scheisse gebaut und das wichtigste: wir haben abgespackt. aber so richtig! ich sags euch, wir haben den dancefloor beherrscht, wie niemand anderes in der nacht. und auch niemand anders jemals zuvor. man konnte dieses aaach nur noch 10 tage, scheiss egal jetzt alles-gefuehl richtig spueren und das war einfach nur geil. besonders e. und ich haben uns durch unsere ausdauer ausgezeichnet und die magische faehigkeit, auch auf lieder mit eher oedem beat, die windmuehle zu machen. oder den stampfer. oder den original belgischen jumping-style. oder einfach nur so scheisse zu tanzen, dass man sich richtig ueber die schmunzelnden gesichter der oeden gaffer am rand freuen konnte. herrlich.
um 4 uhr verliessen wir das etablissement.
dann gab es diesen geilen moment auf dem domplatz: draussen war es schon hell, bzw. hell geblieben, aber niemand ausser uns war auf den strassen und wir haben uns in die mitte des platzes gestellt und waren ganz leise und man hat nichts gehoert und auf diesem rieeesigen platz waren nur wir und noch nicht mals unsere geraeusche.
und machten uns auf den weg zur daugava. und dann passierte das einfach nur bescheuertkrankeste, was einem um 5 uhr morgens genau an den ufern der daugava passieren konnte, an diesem tag:
unser kleiner neuseelaender ist in die daugava gesprungen!!!!! absichtlich. das ist einfach nur daemlich, weil er sein handy und dokumente in der hosentasche hatte, weil das wasser eisig ist, weil die luft eisig war, weil die daugava so ziemlich der dreckigste fluss auf der ganzen welt ist. ohne witz, das is so abartig ekelhaft das wasser, bah da wuerd ich nicht fuer geld reinspringen! kleidung zum wechseln hatte er auch keine und eine dreistuendige busfahrt nach rezekne stand noch bevor. hahaha das ist so seltendaemlich, wir haben so gelacht. er wird so krank werden.
dann obligatorisch double coffee und gegen sieben uhr loeste sich unsere gesellschaft auf, wir haben uns noch schoene leben gewuenscht und ich zog mit n. und e. weiter. wir haben in einem cafe gefruehstueckt und uns nachher in einen park gesetzt und drei stunden lang ueber gott und die welt erzaehlt und das war das erste mal, dass mir so richtig bewusst wurde, dass es nur noch NEUN tage sind und dass es so scheisse ist, dass es nur noch neun tage sind. das kam echt wie ein hammerschlag. naja. mit kaffee haben wir uns betaeubt und irgendwann gegen 12 uhr getrennt und e. und ich haben l., j. und 2 m.s getroffen und wir sind spontan zum fernsehnturm gegangen. wohlgemerkt gegangen. mit schlammverschmierten und schmerzenden beinen kamen wir an, die aussicht ist ganz schoen.
dann waren wir noch im kino, in shrek 3. fand ich auch gut, aber den mittelteil hab ich nicht mitbekommen, weil ich eingeschlafen bin. aber das sind wir alle und wir konnten unsere mitbekommenen filmteile gut ergaenzen. um 6 uhr abends war ich zuhause und jetzt bin ich kein bisschen mehr muede, auch wenn morgen wieder ein prallgefuellter tag sein wird.
die zeit rennt einfach davon und ich kann es einfach nicht realisieren.
das tolle an diesen letzten stunden war, dass ich soviele unterschiedliche menschen wiedergesehen und neu kennengelernt habe, sicher 20 oder so. einfach irre. ich hatte das gefuehl, dass egal wohin ich gehe, irgendwer da ist, den ich kenne. weil das war echt so. ich habe soviele menschen wiedergetroffen, von meiner schule oder sonst woher und alle waren so lieb, aber warum muss das (erst) jetzt passieren? und ich habe mit sovielen fremden geredet; vom parkbankpenner bis zum rigaer stararchitekten, der mich doch gleich zu einem drink einladen wollte, was ich aber abgelehnt habe, haha. touristen, musiker, bedienungen...alle waren so offen irgendwie und nett und interessiert, das ist echt was neues in lettland. es waren einfach diese stunden, bei denen man sich echt aergert, weil sie nie wieder so passieren werden. selbst wenn ich wieder irgendwann nach lettland zurueckfahre wird es nie wieder so sein und wir werden nie wieder alle genauso zusammen so tanzen, als haetten wir nix mehr zu verlieren und genauso zusammen cider trinken und bloede witze ueber uns machen und uns an zu kleine tische quetschen. manchmal muesste man echt die zeit anhalten, auch wenn das alles quatsch ist.
mein sommersonnenwendenfest find ich jetzt schon beschissen, das laeuft unter dem motto expecting the worst - hoping the best. aber so wie es aussieht, werden alle es mit ihren familien feiern...bzw. sich anoeden. ich freu mich jetzt schon, wenn es vorbei ist.
think happy thoughts!

17
Jun
2007

heisser scheiss

das lettische gegenstueck zu unbreak my heart:

Tu izvēlējies palikt - prāta vētra

und jetzt die menschenmenge multipliziert mit 57429652 und man kann sich ungefaehr vorstellen, wie das hier 2008 beim saengerfest aussieht. schliesslich koennen alle balten singen. flieg ich natuerlich hin...hoffe ich!
ach, und dieses bloede maedchen da! mensch, wenn der kaupers zu mir so gekommen waere, da haett ich den aber erstmal geknuddelt. den knuffeligen. aber was macht die, nene.

kava su pienu

das ist litauisch und heisst kaffee mit milch; hab ich bestellt in vilnius. insgesamt war es sehr angenehm, vilnius ist eine schoene stadt und litauen gefaellt mir auch sehr gut.
die bushinfahrt war eher langweilig; gefuehlte zehn stunden lang die letzte sitzreihe mit s. und a. geteilt und zu russischem zuckerpop aus dem fenster auf die sehr laendliche litauische landschaft gestarrt, bis wir dann am mittelspaeten abend das hotel am stadtrand erreichten. ich war auf einem zimmer mit ma., eine sehr liebe zeitgenossin, mit der man sich gut ueber allesmoegliche unterhalten und spass haben kann. abends haben wir pizza am schwimmbecken gegessen und mein nasenbluten hat, wie auf allen fahrten mit der ATS-rasselbande, nicht lange auf sich warten lassen. nach sechs stunden schlaf fruehstueckten wir draussen und begaben uns auf den weg ins zentrum, um dort hyperaktive, litauische, pseudo-ehemalige YFUler zu treffen, die uns die stadt zeigen wollten.
war ganz in ordnung, aber richtig schoen wurde es erst dann, als wir uns in der kuenstlerrepublik užupis ein restaurant zum mittagessen suchten und ein wahrer wolkenbruch auf uns niederging. zum glueck sassen wir unter sonnenschirmen, aber nass wird man ja immer irgendwie.
nach stunden brachen wir auf und bewegten uns weiter durch vilnius, ueber uns drohend-dunkle gewitterwolken. das naechste gewitter liess auch nicht lange auf sich warten, aber die regenmassen wurden gelassen gesehen und es entstanden kleine wasserschlachten und wir wurden noch nasser. in einer kurzen regenpause eilten wir weiter (mit nassen flipflops und langem, weitem rock eher schwierig) und erreichten gerade rechtzeitig eine bushaltestelle mit unterstand, bevor der naechste wolkenbruch auf uns niederging. zu 20 oder so standen wir also da gequetscht auf 4 quadratmetern und warteten.
weiter ging es fuer die meisten barfuss ueber das nasse kopfsteinpflaster, sogar ohne verletzungen. nur mein rock war irgendwann unten vollgesogen. dann haben wir noch weiter rumgechillt, geld ausgegeben, gitarrenmusik angehoert, reibekuchen gegessen und uns wieder unter sonnenschirme bei regen gedraengt, die dann irgendwann aber kaputt gingen, so heftig hat es geregnet. der regen kam echt runter wie sonst was, aber schoen.
auf der rueckfahrt irgendwann zwischen neun und zehn uhr erreichte meine laune den gefrierpunkt und stieg erst wieder, als ich zusammen mit p., e., s. und a. die hoteleigene sauna betrat, zum ersten mal in meinem leben! ist schon angenehm, muss mal wiederholt werden bei gelegenheit. dann sprangen wir in das (hoteleigene) schwimmbecken und blablabla, planschplansch. herrlich entspannt schauten wir danach thai-boxen und lets dance im fernsehen, feierten mi.s geburtstag, tranken sekt und assen viel zu suessen schokokuchen.
mit noch ungefaehr acht anderen hielt ich es bis drei uhr in der hotellobby mit gitarre und gesang aus und nach nicht wirklich ausreichenden vier stunden voller bescheuerter traeume, klingelte ma.s handy, wir packten unsere sachen, tranken orangensaft und verliessen das hotel und vilnius richtung rīga, bzw krustkalns ("kreuzberg"). der kreuzberg ist so ein kleiner huegel mit einer grossen jesusstatue, um die herum gaaaaanz viele grosse und kleine kreuze aus allen materialien, die man sich erdenken kann, herumstehen. sah echt stimmungsvoll aus und war irgendwie psycho. irgendwann waren wir dann in rīga, haben noch alle zusammen gegessen, aber dann verliessen meine kumpaninnen und ich die runde, um unsere busse zu erwischen.
meine kamera hatte ich uebrigens mitgenommen, aber leider ohne den dazugehoerigen akku. der steckte naemlich zuhause im ladegeraet. ja, das ist clever.
meine laune ist mittlerweile wieder etwas gestiegen; vielleicht liegt es an den noch 12 verbleibenden tagen oder vielleicht auch an etwas ganz anderem; man weiss es nicht, aber ich danke trotzdem allen, die mit mir diese drei tage verbracht haben.
echt geil, dass ich mal mehr als drei lieblose saetze hinbekommen habe.
die naechsten tage werden stressig, aber hallohoohoo. und vielleicht sogar schmerzhaft, PHYSISCHER SCHMERZ! ;-)
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